PC’s & Konsolen werden bald irrelevant!

Auf dem Handy Triple A Titel spielen, nie wieder neue Hardware nachkaufen, eine gefühlt unendliche Spiele-Bibliothek – all das verspricht Cloud Gaming. Was steckt wirklich dahinter?

Was im ersten Moment etwas komisch klingt, könnte bald Realität werden. Mit “Cloud Gaming” findet gerade eine Revolution in den Wohnzimmern statt. Mithilfe des Internets könnt ihr damit Spiele zocken ohne selbst ein Gerät mit starker Rechenleistung vor Ort zu haben. Ist das alles noch ein Mythos ala Jonathan Frakes oder bereits Realität? Diese Frage stellen wir uns in einer neuen Folge Hit oder Shit.

Wie funktioniert eigentlich Cloud Gaming?

Wie kann ich denn ohne Computer Rechenleistung erzeugen? Ganz einfach. Du bist nicht derjenige, der sie erzeugt. Das übernimmt nämlich zukünftig die Cloud. Riesige externe Rechenfarmen und fremde PCs sorgen dafür, dass wir unsere Triple A Titel in bester Auflösung genießen können. Wir erhalten nur das Ergebnis. Also in kurz: Von der Rechnung 1+1 bekommen wir nichts mit, wir bekommen nur 2 als Ergebnis. Das klingt alles etwas spooky und wie Zukunftsmusik, ist aber tatsächlich bereits am Markt.

Wie kann ich das Ganze nun selbst nutzen? Ihr zahlt ein monatliches Abo und dürft dafür quasi einen Computer vom Anbieter fernsteuern. Das geht mit Handy, Tablet, Laptop und allem, was genug Power besitzt, um ein Bild zu empfangen. Die genauen Specs für den optimalen Betrieb gibt aber jeder Anbieter extra an. Der ferngesteuerte PC besitzt genügend Rechenpower, um euer gewünschtes Spiel dann zum Laufen zu bringen. Ihr schickt ihm die Befehle, er schickt euch das Bild. Praktische Sache, wenn man sich keinen High-End-PC leisten möchte oder ganz einfach im Sommer keine zusätzliche Heizung unterm Schreibtisch stehen haben möchte. Wenn man die Anazhl der Highend PCs weltweit sieht, merkt man schnell, die Zielgruppe ist groß, aber Cloud-Gaming ist trotzdem noch in den Kinderschuhen und wird laufend verbessert.

Das Gaming der Zukunft?

Um Cloudgaming Dienste zu nutzen braucht ihr zwar keine neue Hardware, aber ein anderes Gut in Massen: Internet. Gerüstet mit meiner elitären 250 Mbit/s Leitung bin ich da gut aufgestellt. Momentan sind die Cloud Streaming Dienste ohnehin auf 60 fps begrenzt – Playstation now sogar auf 30fps. Da wird sich hoffentlich auch noch einiges tun. In Videospielen fühlen sich 30fps fast an wie eine interaktive Diashow.

Auch wenn 30 fps für den “Elite-Gamer” nicht genug sein mag, so gibt es doch eine breite Maße an Gamern, die etwas weniger Frames gerne in Kauf nehmen. Sei es, um bestimmte Spiele überhaupt spielen zu können oder ganz einfach, um die Settings in ungeahnte Grafik-Höhen abheben zu lassen. Außerdem ist zu beachten, dass die Einstiegshürde des teuren Gaming-PCs damit wegfällt und die Zocker eventuell bald Noob-Zuwachs bekommen. Gut für die KDR aller regelmäßigen Gamer und gut für die gesamte Gaming Branche. Also freut euch auf eine neue Zocker-Ära mithilfe von Cloud-Gaming.

Das Potenzial von Cloud Gaming ist bereits von einigen Anbietern wie Nvidia oder Sony erkannt worden. Auch A1 ist Visionär in Österreich und bereits eine Partnerschaft mit dem Cloud-Gaming Anbieter Blacknut eingegangen. Für viele Gamer ist Cloud-Gaming damit schon leicht zugänglich. Aber die Zugänglichkeit ist nicht alles. Ihr müsst eben auch genügend Internet im Gepäck haben. Und selbst wenn dann alles von eurer Seite passt, gibt’s doch einige Drawbacks bei den aktuellen Cloud-Gaming-Diensten.

 

Wollt ihr noch mehr zum Thema wissen? Dann schaut euch jetzt die neue Folge von H!t or Sh*t an!

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