Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Dies lies, in Kombination der hoch anspruchsvollen Strecke (Mills Outer Loop A), ein Rennen mit viel Action, Spannung und von Fahrfehlern geprägtes Rennen erwarten.

Mills Metropark – Die Qualifikation als entscheidender Faktor

In der Qualifikation wurden die Fahrer dem Thema Spannung mehr als gerecht. Die magische Zeit von 1:15:000 wurde recht schnell unterboten und die Zeiten vielen immer weiter. Ganz getreu dem Motto – das Beste kommt zu Schluss – konnten die schnellsten Zeiten nach Ablauf der regulären Qualifikationszeit gefahren werden. Schlussendlich konnte sich Benjamin Gielczynski, mit einer diskutablen schnellen Runde unter möglicher Vorteilsnahme durch verlassen der Strecke, die Polezeit von 1:14.769 erfahren. Dahinter konnten sich Richard Schäfer +0.022 Sekunden den zweiten Platz, Philipp Baur +0.184 Sekunden den dritten Platz und Florian Hasse +0.218 Sekunden den vierten Platz sichern.

Gielczynski sollte nur am Start seine Postion verteidigen müssen um dann die einsame Flucht nach vorne zu beginnen, denn Schäfer versuchte es direkt in der ersten Kurve außen herum aber wurde sofort bestraft da er mit 2 Rädern neben die Strecke kam, nicht mehr genug Traktion hatte und am Ende auf Platz sieben verwiesen wurde. Baur und Hasse konnten die Situation eiskalt ausnutzen und sich auch direkt absetzen. Hasse, der von der Grundpace, schon im Training, einen sehr guten Eindruck hinterlassen konnte, setze sich dann auch recht schnell auf den zweiten Platz welchen er mit bedacht und voller Kontrolle bis zum Schluss behalten sollte.

Rajkovic, der seine beste Performance bis dato ablieferte, sah in Kurve 6 (doppelrechts) eine Lücke die er durch spätes bremsen ausnutzte um auf Position vier zu gehen. Viele kleinere Kontakte sollten das Renngeschehen in den ersten 15 Minuten weiter prägen. Dennoch zeichnete sich diesmal recht schnell das Ergebnis ab.
Mikk Schleifer der wohl älteste Starter an diesem Tag, mit 51 Jahren, zeigte ebenfalls eine starke erste Rennhälfte bis zu einem Fahrfehler welcher Ihn von Platz fünf auf Platz acht und leider am Ende bis auf Platz 14 zurückfallen lies.

Nach dem Rennen kochten jedoch bei dem einen oder anderen Fahrer die Gemüter etwas hoch. Durch den professionellen Umgang untereinander konnten die beteiligten recht schnell beruhigt werden.

Der größte Aufreger, das Abkürzen von Gielczynski, auf der Polerunde in der Schikane so wie die Linienwahl im Rennen sorgte doch noch für einen befruchtenden Austausch der Fahrer mit den Organisatoren. Im Endeffekt wurden 3 Fahrer aufgrund ihrer Regelverstöße disqualifiziert.

Letztendlich wurde Showdown 3 wie folgt gewertet:

Ergebnis Top 6:

Pos Fahrer Nationalität Zeit Abstand Runden
1 Florian Hasse* DE 0:30:40.348 +00:00.000 24
2 Andre Rajkovic* AT 0:30:44.351 +00:04.003 24
3 Nicolas Hillebrand* DE 0:30:44.874 +00:04.526 24
4 Richard Schäfer* DE 0:30:55.693 +00:15.345 24
5 René Buttler* DE 0:31:09.932 +00:29.584 24
6 Michael Schermanz* AT 0:31:17.600 +00:37.252 24

Rückblickend kann man sagen, die drei gefahrenen Showdowns hätten unterschiedlicher nicht verlaufen können. Vieles was wir am Simracing lieben, konnten wir bereits sehen und lässt uns weiter auf tolles Racing in den noch verbleibenden Showdow‘s (19.05.2019 & 26.05.2019) hoffen.

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