Wir sind zurück hinter den Kulissen der internationalen eSports Bühne mit einem neuen Blog! Heute werfen wir einen Blick auf die Tätigkeit des Coach. Dafür haben wir uns den Erfolgs-Coach von Austrian Force Coach Fuat zum Interview eingeladen!

Fuat Dilek, oder einfach Coach Fuat, ist bereits seit sechs Jahren League of Legends Spieler. Doch der junge Deutsche hat sich ganz und gar dem Coachen verschrieben. Bei der A1 eSports League kennt man ihn bereits aus dem letzten Split als Coach von Divizon und dieses Jahr war er als Headcoach von Austrian Force mit dabei.

Wie hat Gaming für dich angefangen?

Ziemlich klassisch eigentlich. Ich habe mit sechs, sieben Jahren auf einer Nintendo Konsole gezockt und dann Playstation 2 mit meinem Bruder. Also es hat wirklich in den ganz frühen Jahren angefangen und ich habe auch fast alles durchgehabt, Wiis, Playstations, Nintendos, alles Mögliche.

Und irgendwann bist du dann zu League?

Ja genau, durch Freunde in der Schule. Die haben gesagt: “Teste das mal.” Das habe ich dann auch gemacht und bin jetzt seit sechs Jahren dabei.

Und du hast nie aufgehört oder Pausen gemacht?

Nein, nicht wirklich. Wenn überhaupt nur ein paar Monate.

Wie bist du vom Spieler zum Coach geworden?

Ich habe zwei Jahre als Toplaner bei so D3, D4 Teams gespielt. Nichts professionelles, eher just for fun. Dann irgendwann konnte ich selber nicht mehr zocken, weil mein Internet nicht gut genug war. Da hatte ich so viel Freizeit und dachte mir, ich versuchs mal als Coach *lacht*. Und dann habe ich nicht mehr aufgehört.

Welche Aufgaben muss ein League Coach übernehmen?

Es gibt nicht wirklich spezifische Aufgaben. Es gibt Sachen, die jeder League Coach machen sollte, das ist das Drafting und Feedback geben, aber abgesehen davon, kannst du einfach überall mitwirken. Du kannst die Teamchemie beeinflussen, du kannst die individuellen Skills beeinflussen, die Atmosphäre und die Professionalität der Spieler. Also je nachdem, wie sehr du dich reinhängst, kannst du zum Erfolg des Teams beitragen, aber die Kernaufgaben sind, dass du den Draft übernimmst und am Ende Feedback gibst.

Was muss man beachten, um ein Team richtig zu coachen?

Authentizität ist das wichtigste, also das du dich nicht verstellst. Die zweite wichtige Sache ist, dass du dir auch mal eingestehst, etwas nicht zu wissen. Immerhin spielst du da mit fünf Leuten, die in der Elo viel höher sind als du und da darfst du nicht so tun, als wärst du allwissend. Wenn du dir Fehler eingestehen und Feedback von den Spielern holst, kannst du an dir arbeiten und dich so laufend verbessern.

Und wie war die A1 eSports League für dich?

Ja top, alles super Leute. Die Spieler waren sehr erfolgreich in dem Split und das mit einem Roster, der auf dem Papier D1 und Master ist, während die meisten Teams Challenger Spieler haben. Es ist schön, dass wir mit unserem Teamplay und unserer Synergie da so gut mithalten konnten. Schade, dass es für das offline Finale nicht gereicht hat.

Wie sieht die Zukunft für dich aus?

Was die Zukunft mit sich bringt ist schwer zu sagen, weil sich die Roster dauernd ändern, jeder geht, jeder kommt, es gibt hier eine neue Liga, da eine neue Qualifikation. Ich möchte aber auf jeden Fall weiter im eSports tätig sein, denn mir macht das mega Spaß.

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